Vorstand 2022

Vorstand 2022 (vlnr): Susanne Vierkorn, Cara Irina Wagner, OB David Wittner, Barbara Wunder, Dr. Georg Frank, Simone Baumann, es fehlt Michael Kemnitzer

1. VorsitzenderDr. Georg Frankadministrator@pwg-noerdlingen.de
1. VorsitzendeBarbara Wunderinfo@pwg-noerdlingen.de
stellv. VorsitzendeCara Irina Wagnerinfo@pwg-noerdlingen.de
stellv. VorsitzendeSimone Baumanninfo@pwg-noerdlingen.de
SchriftführerinSusanne Vierkornsusanne.vierkorn@pwg-noerdlingen.de
KassenwartMichael Kemnitzer michael.kemnitzer@pwg-noerdlingen.de
Kassenprüfer (nicht stimmberechtigt)Marco Kurz
Kassenprüferin (nicht stimmberechtigt)Katrin Wagner

 

Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum und erneuerbare Energie auf

kommunaler Ebene
In der diesjährigen Mitgliederversammlung der Parteifreien Wählergemeinschaft in Nördlingen wurde ein neuer Vorstand gewählt. Die PWG führen in einer Doppelspitze nun Dr. Georg Frank und Barbara Wunder. Die beiden zweiten Vorstände sind Cara Irina Wagner und Simone Baumann, Kassenwart wird Michael Kemnitzer und Schriftführerin bleibt Susanne Vierkorn. Das Mindestalter für die Mitgliedschaft wurde auf 16 Jahre herabgesetzt. Die Schwerpunktthemen der Zukunft sind belebte Zentren mit einer hohen Aufenthaltsqualität und die Energiesicherheit mit erneuerbaren Energien.
Der noch amtierende erste Vorsitzende Johannes Ziegelmeir, der nach 13 Jahren Vorstandschef nicht mehr antrat, begrüßte die Mitglieder, dankte für zahlreiches Erscheinen und eröffnete die Mitgliederversammlung 2022. Er resümierte drei erfolgreiche OB-Wahlkämpfe und den sehr erfolgreichen Wahlkampf 2020. In seiner Rede gab Oberbürgermeister David Wittner eine Übersicht über die aktuellen kommunalpolitischen Themen. Zunächst wurden die Satzungsänderungen beschlossen, deren Neuerungen hauptsächlich die Herabsetzung des Alters für die Mitgliedschaft auf 16 Jahre und die Vereinsführung in einer Doppelspitze mit zwei ersten Vorsitzenden sind.

Neue Vorstände führen in Doppelspitze

Die neu gewählten ersten Vorstände Dr. Georg Frank und Barbara Wunder gaben in ihrer Antrittsrede einen Einblick in die zukünftige thematische Schwerpunktsetzung der PWG. Die ohnehin schon hohe Lebensqualität solle durch eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität und Umgestaltung öffentlicher Räume gesteigert werden. Dr. Georg Frank dazu: „Dabei spielt eine clevere Mobilitätsplanung mit einer fairen Verteilung der Verkehrsflächen eine große Rolle, durch die mehr Platz für die Fußgänger, Außengastronomie, grüne Bereiche und Orte der Begegnung mit Stadtmobiliar geschaffen werden kann“. Barbara Wunder ergänzt: „Wir dürfen nicht nur reagieren wenn es zu heiß wird. Wir müssen agieren und vorsorgen, dass sich die Menschen im öffentlichen Raum auch in Zukunft wohlfühlen. Der öffentliche Raum muss für den Menschen gemacht sein. Die Ortskerne spielen dabei eine besondere Rolle, denn sie sind das Herz unserer Kommunen, hier findet Leben statt und hier entsteht Identifikation mit unserer Heimat“.

Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität

Die fachlichen Maßnahmen zur Erreichung dieses Ziels wäre beispielsweise das Tempo an kritischen Bereichen zu drosseln und mehr verkehrsberuhigte Bereiche zu schaffen. Weitere Bereiche in der Innenstadt, die sich für eine Verkehrsberuhigung anbieten, sind die Kreuzungen der Torstraßen am Inneren Ring. Beide betonen: „Wir wollen die Autos nicht aus der Innenstadt verbannen. Was wir aber vor allem brauchen ist weniger Verkehr in der Altstadt. Eine autoarme Innenstadt, keine autofreie“. Die Begrünung und Entsiegelung leistet hier einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung, sorgt für Verschattung im Sommer und Versickerung von Wasser. Ein gesundes Stadtklima und eine bessere Luft sind die Folge.

Erneuerbare Energien für die Bürgerinnen und Bürger

Die Energiesicherheit in Nördlingen muss, vor dem Hintergrund geopolitischer Krisen, durch erneuerbare Energien auch auf kommunaler Ebene gelingen. Hier gibt es bereits zukunftsweisende Ansätze wie genossenschaftliche Formen der Energieerzeugung mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Bei der Mitgliederversammlung wurde deutlich, dass bei beiden Themen ein integrierter strategischer Ansatz notwendig ist und blinder Aktionismus fehl am Platz.